
Mir wärde scho vollgmüllt, mir Arme
I ha scho fasch e chli Erbarme
Mit all üs Mönsche wo d Rueh fasch nümm finde
U ds Läbe mit ununterbroche Rotiere verbinde
Vierezwäng Stund, siebe Tag ir Wuche
Das geit u muess eim doch ad Chnoche
Immer Hott u Hü u Hü u Hott
Bis dass dr Körper u d Seel eifach nümme wott
Eifach streikt u eifach blockt
U wine stuure Esel ziemlich bockt
Das geit so lang bis mer einisch merke
Das bi ja i, i sälber wo mi cha chräftige u sterke
Dass i däm i däm Redli mal muess Pouse mache
Süsch wirdi nomal ärnschthaft zämekrache
Ds Läbe isch nume e Wimpereschlag, u schnäll verbii
Hesch es de o gläbt wied hesch welle oder nume näbebii?
Nume immer chopflos grennt u pariert
Statt o mal härezhocke u sälber drüber studiert
Was dass wäsentlich u wichtig isch
Chunnt so villech gar nie ärnschthaft ufe Tisch
Aber es isch nie würklech z spät
dass me no e Same sääht
Für das wome im Läbe no wott vorwärts bringe
O wes nume isch, no lehre z spiele, lehre z singe
… e neui Sprach wome no wott parliere
Oder anderi interessanti Sache studiere
Entwicklig isch ersch z Änd, wenn mer de letscht Schnuufer tüe
Und bis denn lohnt sich jedi, jedi no so chliini Müeh
Em Läbe e Sinn abdsringe u öppis Schöns drus ds gstalte
Alls nume Beschwärnis, Sorge und Gklööhn ds verwalte
Ab id Freiheit u sälber dänke
So dass mer ds Läbe ganz nach em ur-eiget Gusto lehre länke
🙂