
Den Epos eines gerechten Krieges gibts nicht mehr und ist auch nicht mehr notwendig, so die klare Aussage des Geistforschers und spirituellen Lehrers Heinz Grill. Längst wären wir in einer Zeitspanne angekommen, in der wir friedlich miteinander leben könnten auf diesem Planeten. Noch aber stehen wir ganz woanders. Die verschiedensten Konflikte auf der Welt scheinen kein Ende nehmen zu wollen und so stellt sich für so manchen die Frage, was man dagegen tun könnte. Viele denken: nichts. Dem ist aber nicht so. Geht man davon aus, dass der Mensch jederzeit eine Wirkung hat, auf sich selber, sein gesamtes Umfeld, so kann er tatsächlich etwas bewirken. Er kann sein Herz entwickeln, besser sein Herzzentrum, das Herzcakra, das sich in der Mitte des Menschen befindet. Entwickelt er Werte im Umgang, in der Begegnung mit anderen, die ihn und seine Mitmenschen betreffen, so hat das eine unmittelbare Wirkung.
Die Entwicklung des Herzzentrums
„Ein gültiges und wahres Werteempfinden, das weder temporär begrenzt noch von den Zeitströmen des Gesellschaftssystems abhängig ist, ein Wertegefühl für Charaktergröße, Moralität und edle geschaffene Werke führt zu einem Schatz in der Seele. Je mehr dieses Werteempfinden, praktisch und konkret gefasst, ein Teil des authentischen Persönlichkeitsgefühls wird, desto mehr inspiriert es das Herzzentrum mit freudig schönen, weiten und runden Bewegungen, die wiederum auf den Mitmenschen und insgesamt weit auf den ganzen Kosmos ausstrahlen. Jenen Wert, den ein einzelnes Individuum im Leben respektiert, wahrnimmt, mit feinster Inbrunst verehrt und den es vielleicht darüber hinaus in Taten und authentischen Gefühlen erringt, bildet sein Herz. Es ist sein inneres seelisches Herz.
Im Bezug zu einer wirklichen Friedensarbeit bedarf es der Ausprägung dieses Energiezentrums, des sogenannten Anahata-Chakras oder der zwölfblättrigen Lotusblume in der Brustmitte. Je mehr sich dieses Zentrum entfaltet, desto mehr Gleichgewicht und Frieden strahlt durch seine eigene inhaltliche und vorzügliche Bewusstseinskraft aus.
Das Fazit ist deshalb, aus dieser geistigen Sicht gesehen, der Mut zur Entwicklung mit all seinen moralischen persönlichen Konsequenzen. Das Werteempfinden, das jedes einzelne Individuum im Leben erringen sollte und das friedensfördernd wirkt, sollte aus dieser universalen Sicht entspringen.“
Warum ist Krieg nicht mehr zeitaktuell? | Das Epos des gerechten Krieges ist längst vorübergegangen.
