
Ich wär gern eine Biene, die von Blüte zu Blüte fliegt
Die vom nährenden Nektar nie genug abkriegt
Die von ihrer Bestimmung bewusst nichts weiss
Und trotzdem strotzt vor lauter Fleiss
Ich wär gern eine Biene, die ausschwärmt ohne viel zu denken
Uns den gesunden Stoff des Honigs zu schenken
Selbstlos zu dienen, selbtlos zu starten
Ohne dabei jegwelchen Dank zu erwarten
Ich wär gern eine Biene, ihren Dienst auf der Welt einfach tut
Irgendwie doch weiss, das was ich tu, das ist richtig gut
Das braucht die Welt – auch ohne meinen Lohn
Dafür bin ich bestimmt – rein für des Menschen Wohl
Ich wär gern eine Biene, die voller Drang
Bei der Arbeit stets summte, stets sang
Weil sie wusste, für Mutter Erde bin ich ein unersetzbar Ding
Mein Hiersein ist Geistesplan, mein Dienen macht Sinn
Drum sei wie die Biene
für alle Welten weisheitsvoller, wertvollster Gewinn